22.02.2018 -19:00 - Konzert 16 - Gravity Blues Projekt Sandra Beddegenoots-Gesang, Markus Fleischer-Gitarre

Unbekannt
Die Sängerin Sandra Beddegenoots und den Gitarristen Markus Fleischer verbindet die Liebe zum Blues & Jazz sowie zur Voice & Guitar Besetzung.
Der Blues - als eine der Wurzeln des Jazz - hat seinen Einfluß auf diese sich stets wandelnde Musik bis heute nicht verloren.
Ein Blues-Gefühl jenseits des 12-taktigen Blues-Schemas lässt sich selbst im Flamenco und der irischen Musik finden.
Das „Gravity Blues Projekt“ widmet sich dieser globalen Blues-Perspektive in eigenen Kompositionen, Jazz- Blues Standards sowie Interpretationen von Songs der Tedeschi Trucks Band, John Mayer und Janis Joplin.

Sandra Beddegenoots, 1975 in Heidelberg geboren, studierte Jazzgesang an der Hochschule für Musik in Mainz und lebt dort als freischaffende Sängerin, Songwriterin und Gesangslehrerin.
Mit einer ihrer Eigenkompositionen wurde sie Finalistin des „Deutschen Rock- und Pop-Preises“. Zusammen mit dem Voice & Guitar- Duo „Bedde 'n Ko“ war sie zwei mal Preisträgerin beim internationalen Wettbewerb "Voice & Guitar" in Völklingen.
Markus Fleischer studierte an der Amsterdamer Hochschule der Künste Jazz. Er bezeichnet seinen Studioarbeitsplatz in Wiesbaden-Biebrich als sein Musiklabor und Kreativ-Oase.
Aktuell kann man Markus Fleischer mit der Cross Over Band Freiraum Syndikat in unterschiedlichen musikalischen Projekten erleben.
Während der letzten Jahre tourte Markus Fleischer mit dem amerikanischen Schlagzeuger Adam Nussbaum, Keith Copeland und dem niederländischen Keyboarder Jasper van't Hof. Aus der Zusammenarbeit mit Adam Nussbaum entstand 2005 die CD Four!

27.10.2017 - 19:00 - Konzert 15 - Klavier und Kontrabass - Paata Demurishvili, p; Thomas Stabenow, b.

Demurishvili_Stabenow

Paata Demurishvili wurde in Telavi in Georgien geboren. Der Komponist und Pianist hat sich zum Ziel gesetzt, Musik der unterschiedlichsten Genres in der Sprache des Jazz auszudrücken. Über sein Spiel heißt es in der Presse ebenso schlicht und wie zu Recht, es sei ganz einfach "atemberaubend". Der Besuch des Staatlichen Konservatoriums in Tbilisi bei Prof. Wanda Schiukashvili ist ebenso wie die Auszeichnung zu einem der besten klassischen Pianisten der Sowjetunion ein Meilenstein in seiner Karriere. Später entdeckte er den damals streng verbotenen Jazz für sich. Die Suche nach Freiheit - im physischen und musikalischen Sinne - führte ihn im Jahr 1991 nach Deutschland, wo er im Jazz eine zweite musikalische Heimat fand. Fortan schätzte er den besonderen Reiz eines grenzübergreifenden Spiels. Er entwickelte dabei seine Leidenschaft für das Improvisieren über klassischen Themen und Jazz Standards bis zur Meisterschaft. Von 2003 bis 2007 war er Dozent für Jazz und Klassik an der Staatlichen Musikhochschule Mannheim. Seit 2007 widmet er sich verstärkt seiner Solokarriere mit Improvisationskonzerten unter dem Motto "Classic meets Jazz".
Thomas Stabenow ist ein Meister auf dem Kontrabass. 1975-80 absolviert er das Studium an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Ulrich Lau. Konzerte und Aufnahmen mit Größen aus der Musikwelt wie Johnny Griffin, Charlie Rouse, Clifford Jordan, Sal Nistico, Jimmy Cobb, Mel Lewis, Kenny Wheeler, Cedar Walton, Lewis Nash begleiten seinen künstlerischen Weg. Er produzierte 3 LPs und 32 CDs auf dem eigenen Label "Bassic Sound". 1986-98 ist Stabenwo Mitglied der Peter Herbolzheimer Rhythm Combination & Brass. Aufnahmen und Konzerte mit Stan Getz, Eartha Kitt, Chaka Khan, Al Jarreau, Charlie Mariano, David Friedman, Dianne Reeves u.a. bezeugen seine musikalische Meisterschaft. Zudem arbeitet Thomas Stabenow mit Bill Holman, Rob McConnell, Jerry van Rooyen, Paul Kuhn, Jens Winther, Benny Golson, Bert Joris, Michael Mantler zusammen. 1986 erhält er den Jazzpreis des Landes Baden-Württemberg und 1999 den Förderpreis für Musik der Stadt München. Seit 1996 ist Thomas Stabenow Professor an der Musikhochschule Mannheim.

Die Bildpaten des Konzerts, Hannes Blank und Fritz Keller, zwei Schüler des Speyerer Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasiums, haben die Gemälde aus dem Purrmann-Haus für die klangliche Interpretation der Kunstwerke durch Paata Demurishvili und Thomas Stabenow ausgewählt. Zu Beginn des Konzerts werden sie somit je ein Werk des Malers Hans Purrmann und eines von dessen Frau und Künstlerkollegin Mathilde Vollmoeller-Purrmann vorstellen, gefolgt von den „Klangbildern“ der Musiker.

22.06.2017 - 19:00 - Konzert 14 - Slam-Poetry und Sax - Timo Brunke, Poetry- Andreas Krennerich, Saxophone

jochen quastLauschig2016_Timo Brunke_Christian Bechti
Die Stuttgarter Poetry Slam-Legende Timo Brunke und der Saxofonvirtuose Andreas Krennerich schließen sich für Auftritt im Purrmannhaus zusammen und spielen im Wechsel ihre schönsten, spannendsten Stücke. Wortkunst vom Feinsten trifft auf ausgefuchste Klänge und Kantilenen aus drei verschiedenen Saxofonen. Die beiden Künstler schlendern langsam durch die Stadt. Wenn Brunke sich einen Reim auf die Abgründe und Bizarrerien des menschlichen Lebens macht, geschieht das auf rhythmischen Wegen, zwischen Rap, Schiller und Knittelvers. Andreas Krennerich sorgt im Austausch mit Brunkes Geschichten und Gedichten für die musikalische Grundversorgung.
Konzerte